Halle 02

The Mystery of Banksy

01.05.2021 - 12.09.2021

Eine brandneue Schau zu Ehren der Kunst-Ikone Banksy kommt nach Heidelberg!

Ab 30. April wird die Ausstellung „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ in der halle02 in Heidelberg im ehemaligen Güterbahnhof zu Gast sein. Tickets gibt es bereits jetzt im Vorverkauf. Banksy, der in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler und Maler ist weltberühmt und dennoch ein Mysterium. Er ist dafür bekannt die Grenzen des Kunstmarktes in Frage zu stellen und sorgt mit seinen Arbeiten seit Jahren für Furore. Eine Ausstellung über den berühmtesten Street-Art-Künstler unserer Zeit auf die Beine zu stellen ist kein leichtes Unterfangen. Dieser Herausforderung stellt sich der bekannte Passauer Musical-Produzent und Ausstellungsmacher Oliver Forster (COFO Entertainment) nun gemeinsam mit der Livemacher GmbH aus Besigheim rund um Edgar Braune und Oliver Diaz. „Wir wollen Kunst zum Erlebnis machen, für jedermann sichtbar und an einem Ort zusammengebracht.

Banksy ist in erster Linie ein Straßenkünstler, der für seine Graffitis bekannt ist, die er auf der ganzen Welt verteilt hat. Daneben hat er ziemlich früh angefangen, immer wieder original signierte Kunstwerke und Drucke in limitierter Auflage zu verkaufen. Die meisten davon befinden sich in Privatbesitz und sind somit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Einen Original-Banksy bestaunen zu können ist also eine absolute Seltenheit. Wir versuchen nun mit „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ anhand originalgetreuer Reproduktionen die besten und eindrucksvollsten Motive an nur einem Ort und in einer lockeren Atmosphäre abseits des Museumsbetriebs, aber trotzdem mit hohem Qualitätsanspruch erlebbar zu machen“, so Produzent Oliver Forster. Die Ausstellung zeigt dabei eine noch nie dagewesene Präsentation mit mehr als 100 Werken des gefeierten Street-Art-Superstars: Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke auf verschiedenen Materialien wie Leinwand, Stoff, Aluminium, Forex und Plexiglas wurden eigens für diese Sonderschau reproduziert und zusammengetragen.

Abgerundet wird das Ganze durch eine spannende Videodokumentation, die die wichtigsten Stationen einer beispiellosen Karriere beleuchtet. „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ gibt dem Besucher in einem aufwändigen und einzigartigen Setting einen umfassenden Überblick und Einblick in das Gesamtwerk des Genies und Ausnahmekünstlers. Ganz nach Banksys Motto „Copyright is for losers ©TM“ ist auch diese Hommage aufgrund seines anonymen Status nicht offiziell authorisiert. Der Eintritt erfolgt unter den jeweils aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen der Stadt Heidelberg. Um die Besucherströme optimal lenken zu können, ist die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich, die Verweildauer ist dabei zeitlich unbegrenzt. Der Ticketkauf im Vorverkauf wird vom Veranstalter dringendst empfohlen.

TICKETS

Kunstraum Vincke Liepmann

Unter dem Titel “Immagine e somiglianza” zeigen die beiden, an der staatlichen Akademie der bildenden Künste Karlsruhe studierenden, südtiroler Künstler Hannes Mussner und Elisa Rungger im Kunstraum VinckeLiepmann ihre Arbeiten. 
In einem sich ergänzenden Zusammenspiel zeigen sie Arbeiten auf Papier und Leinwand sowie Skulpturen und Plastiken.
Die Hauptrolle dieses Dialogs spielt der Mensch, der in einer bildhauerischen und malerischen Sprache, auf sowohl existentielle wie gesellschaftliche Fragen trifft.
In seiner skulpturalen Formgebung, die von Holz, Wachs bis hin zu Kunstharz reicht, erzeugt Hannes Mussner Menschenbilder, die mit einem selbstbezogenen Blick dem Betrachter gegenübertreten. 
Durch den künstlerischen Prozess, der zwischen Schärfe und Unschärfe, Kraft und Zärtlichkeit, Rauheit und Präzision schwankt, und gleichzeitig die Analogie von Zeitgenössischem und Kunstgeschichte untersucht, tritt der Künstler in Interaktion mit dem Betrachter.
In den malerischen Arbeiten von Elisa Rungger wird insbesondere die ambivalente Gegenüberstellung von Öffentlichkeit und Anonymität, Stille und Lärm, Kollektiv und Individuum, in der Spannung zwischen digital und analog hervorgerufen. 
Besonderes Interesse hat die Künstlerin während ihres Studiums für die entkörperlichten Bilder der digitalen Massenmedien entwickelt, der sie durch das Medium der Malerei einen neuen Körper zu verleihen sucht.
,,Immagine e somiglianza,, – Bild und Ähnlichkeit – sind zwei wegweisende Begriffe, die uns auf eine Reise nicht nur durch die Räume der Ausstellung führen sondern über Farbe, Form und Inhalt uns auch eine introspektive Reise ermöglichen.

Elisa Rungger und Hannes Mussner "Immagine e somiglianza"

05.06.2021 bis 25.07.2021

Kurpfälzisches Museum

Marisa Vola Visible – Invisible

18. Juli bis 29. August 2021

Mit Marisa Vola und ihrer Ausstellung „Visible – Invisible“ setzt die Stadt Heidelberg ihre Reihe von Retrospektiven im Kurpfälzischen Museum fort.

Geboren im italienischen Codevilla, kam Marisa Vola 1960 nach Heidelberg. Es folgte in den Jahren von 1976 bis 1981 ein Studium an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Karlsruhe, das 1980 in ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg mündete.

Ihre zunächst gegenständlichen Bildwelten verließ die Künstlerin ab Anfang der 1980er Jahre mehr und mehr zugunsten ungegenständlicher Bildkompositionen, wobei Blei- und Buntstiftzeichnungen in den Vordergrund rückten. Es entstanden die Arbeiten, die zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung zentral für ihr OEuvre stehen: Zeichnungen von unendlicher Zartheit und Feinheit der Linien. Aber, und das wird die Ausstellung zeigen, der Ausdrucksreichtum Marisa Volas geht noch weit über diese konzentrierten Linienarbeiten hinaus, nicht zuletzt auch durch ihre fein komponierten dreidimensionalen Werke.

Galerie Marianne Heller

Finnland Kunst aus dem glücklichsten Land der Welt

06.06.2021 - 25.07.2021

Zum vierten Mal in Folge wurde Finnland von United Nations im World Happiness Report zum glücklichsten Land der Welt ausgewählt.

„Im Dunkel die Farben des Regenbogens vereinen!“ Es mag diese Fähigkeit sein, die Finnland angeblich zum glücklichsten Land der Welt machen, ist aber Schaffensmaxime von Jasmin Anoschkin (*1980), die mit fünf anderen KünstlerInnen aus Finnland neue Arbeiten in der Galerie Marianne Heller ausstellt: Erna Aaltonen, Johanna Rytkölä, Pekka Paikkari; der Glaskünstler Heiki Viinikainen, die Schmuckdesignerin Terhi Tolvanen.

Die Ausstellung in der Galerie Marianne Heller wird vom Finnland-Institut in Deutschland für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft GmbH, Berlin unterstützt.

Bettendorffsche Galerie

ARTgerecht- große und kleine Tiere

06.06.2021 bis 25.07.2021

Die Bettendorffsche Galerie eröffnet ihre Saison 2021 mit der Ausstellung „ARTgerecht – große und kleine Tiere“ von Vera Wisseler (paradelova)
Soweit es coronabedingt möglich ist, wird sie ab 6.Juni zu sehen sein und endet voraussichtlich am 25. Juli 2021.
Mensch – Tier ,Tier- Mensch ,wer schaut wen an? Die Beschäftigung mit diesen Beziehungen sind in der Menschheitsgeschichte ebenso ewig wie vielfältig ,die Kommunikation mit ,über und zwischen den beiden Spezies immer wieder aufs Neue ein vielfältigesThema. Wer schaut wen an? Tiere betrachten: bei manchen fasziniert die Schönheit der Farben von Fell oder Federn, bei anderen ihr Verhalten, ihre Bewegung, ihr Ausdruck. Wenn Vera Wisseler ihre gemalten Tiere zeigt , lädt sie zum Betrachten von Tieren ein und gleichzeitig liegt ihr daran, die Tiere auch den Menschen betrachten zu lassen. In farbkräftigen Porträts oder Ganzkörperdarstellungen auf mittleren oder größeren Formaten auf Leinwand oder Karton nehmen diese Tiere mit ihrem Gegenüber Blickkontakt auf oder treten ihm durch eine bestimmte Körperhaltung entgegen. Dargestellt sind diese Tiere nicht in ihrem alltäglichen Umfeld, vielmehr befinden sie sich in einer phantasierten, nicht eindeutigen Welt. Farben und Pinselstrich geben jedem der Tiere damit sein eigenes Leben, sie sind daher nicht einfach abgebildet, sondern kommunizieren mit der Malerin und den Betrachtern. Was aber macht der Betrachter, die Betrachterin, wenn das Tier qua seiner physiognomischen Beschaffenheit winzig klein, nutzlos , blicklos, lästig , also in keiner Weise zum Kommunikationspartner taugt? Die Fliege zum Beispiel? Im Zoo, den man betritt um Tiere zu betrachten, zählen die dort lebenden Fliegen nicht mit. Bienen , den nützlichen Honigproduzenten wird dort immerhin eine kleine Showbühne gewährt, Fliegen aber gehören zu offensichtlich auf die Seite des Überflüssigen, Belanglosen, das keiner Betrachtung würdig ist. Auch sie bekommt an der Seite der großen starken Tierindividuen ihren Platz und sitzt zusammen mit ihnen an den Wänden der Galerie.
Auf dem Fliegenplanete /geht es den Menschen nicht gut:/Denn was er hier der Fliege/die Fliege ihm dort tut/
An Bändern voll Honig kleben/ Die Menschen dort allesamt,/ und andre sind zum Verleben/ in süßliches Bier verdammt….(Christian Morgenstern)
Zusätzlich sind 5 neue Arbeiten des simbabwischen Bildhauers Stanford Fata zu sehen.

Friedrich-Ebert-Haus

Vom 9. Juli bis 5. September zeigt das Friedrich-Ebert-Haus die Sonderausstellung „Europa, der Krieg und ich“. Darin blickt der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. zurück auf seine über 100-jährige Geschichte. Die Ausstellung spannt den weiten Bogen vom Beginn der Kriegsgräberfürsorge in Europa im späten 19. Jahrhundert, über die konkreten Aufgaben, die aus dem massenhaften Sterben in den beiden Weltkriegen erwuchsen, hin zu der „Versöhnung über den Gräbern“ und den heutigen ersten Ansätzen gemeinsamen europäischen Gedenkens.
Im Dezember 1919 als privater Verein zur Pflege der Soldatengräber des Ersten Weltkrieges gegründet, übernahm der Volksbund im Laufe des 20. Jahrhunderts zunächst die Aufgabe, sich um die Gräber der gefallenen deutschen Soldaten und um die Betreuung der Angehörigen zu kümmern. Er hat das Gefallenengedenken nach den beiden Weltkriegen maßgeblich geprägt und den Wandel der deutschen Erinnerungskultur mitgestaltet. Heute umfasst die Arbeit des Volksbunds den Erhalt und die Pflege der Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland, das öffentliche Gedenken und Mahnen für den Frieden sowie eine auf Friedensfähigkeit und Verständigungsbereitschaft zielende Bildungsarbeit.

Der Präsident des Volksbunds General a. D. Wolfgang Schneiderhan eröffnet die Ausstellung am 8. Juli, um 19 Uhr. Die Eröffnung findet im Innenhof des Friedrich-Ebert-Hauses statt. Bitte melden Sie sich per E-Mail an friedrich@ebert-gedenkstaette.de mit Angabe der Anzahl der Personen an und bringen die Bestätigungs-E-Mail mit. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bei schlechtem Wetter muss die Eröffnungsveranstaltung leider abgesagt werden.

Europa, der Krieg und ich

09.07.2021 - 05.09.2021

Textilmuseum Max Berk

Exotik zieht an

06.06.2021 – 29.08.2021

Fernweh prägte die Zeit der 1970er Jahre und ist aktuell wieder eine weit verbreitete Sehnsucht. Mit der erfolgreichen Batikmode von Monika Erben weht nun in diesem Sommer ein eleganter Hauch von Exotik und Flowerpower in der Textilsammlung Max Berk.

Monika Erben lebte von 1970 bis 1978 mit ihrer Familie in Singapur, damals Zentrum von Asiens Textilwirtschaft. Inspiriert durch den Besuch einer Batikfabrik hatte sie spontan die Idee, dieses faszinierende Kunsthandwerk mit ihrer Mode zu verbinden. Sie gründete das Label “Batika” designed by Monika. Damit entstand eine einzigartige Symbiose von traditionellem Batik-Handdruck und modernem Modedesign. Jedes Kleidungsstück wurde handbedruckt und handgefärbt und war somit ein Unikat. Rasch wurde diese Mode, die den Zeitgeist der Hippie-Generation der 197Oer Jahre widerspiegelte, ein weltweiter Erfolg mit Exporten nach USA, Australien, Japan, Dubai und Europa! Die Anziehungskraft des Fremden, seinerzeit und heute, vermitteln auch die großformatigen Fotografien von Kameramann Harry Erben, der seine Frau in ihren Modellen immer wieder an exotischen Orten fotografierte.

Nach abgeschlossenem Studium an der Fachschule für das Edelmetallgewerbe Schwäbisch Gmünd und der Hochschule für Bildende Künste Berlin lebte und arbeitete Sibylle Umlauf freischaffend in Berlin bis 2002, anschließend für 15 Jahre in Italien. 2017 kehrte sie nach Deutschland zurück. Als eine der ersten KünstlerInnen realisierte sie ganze Kollektionen von mächtigen Schmuckstücken fast vollständig aus Eisen mit reinen Goldund Silbereinlagen. Der Umgang mit diesen gegensätzlichen Materialien regte ihre plastische Imagination an; es entstanden Objekte mit einer von der Natur inspirierten Formensprache, die eine besondere Sinnlichkeit und Fremdheit vermitteln.

 
 

Galerie H. MiniArt

Hinter den 7 Heidelbergen bei den Heidelzwergen

17.06.2021 – 17.07.2021

Miniatur-Stillleben mit Heidelberg-Motiven im Maßstab 1:87
 
Märchenhaftes Heidelberg aus der Sicht von Miniaturfiguren: Mit Fotografien und Dioramen geht die von Susanne Ochs aufgenommene Fotoserie  “Heidelzwerg – ganz groß” (2015 bis heute) in eine neue Runde!

Galerie Grewenig

Fläche und Raum

20.06.2020 - 28.08.2020

Jürgen Hofmann und Tom Feritsch Bilder und Raumplastiken

Heidelberger Kunstverein

Vivian Greven "Nabel"

10. Juli - 22. August 2021

Vivian Greven (*1985 in Bonn, lebt in Düsseldorf) zählt zu den vielbeachteten, jungen Malerinnen in Deutschland. Ihre Arbeiten wurden u.a. in der Überblicksausstellung ›Jetzt! Junge Malerei in Deutschland‹ und einer Einzelausstellung im Kunstpalais Erlangen gezeigt und trafen auf großes Medieninteresse. Sie zeigt eindrücklich, wie berührend und existentiell Malerei heute sein kann.

Vivian Grevens Malereien nehmen antikisierende Skulpturen aus Klassizismus, Barock und Renaissance zum Ausgangspunkt. Die idealtypischen Körperbilder überführt sie in eine aktuelle digitale Ästhetik und Farbgebung. Aus diesem Spannungsfeld ergeben sich Bilder mit einer fast auratischen, berührenden und zugleich beunruhigenden Ausstrahlung.

Für die Einzelausstellung im Heidelberger Kunstverein hat Vivian Greven vor allem kleinformatige Werke aus den Jahren 2020/21 ausgewählt. Die konzentrierte Auswahl umkreist die Frage nach der Stigmatisierung, Markierung und Objektivierung des Körpers. Die Titel der Bilder erinnern teilweise an Namen, teilweise folgen sie phonetisch-sprachlichen Prinzipien oder funktionieren als Codes. Vivian Greven studiere an der Kunstakademie Düsseldorf und schloss 2015 als Meisterschülerin ab. Zurzeit ist sie Professorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Sie erhielt den STRABAG Artaward International 2016 und das Marianne-Defet-Malerei-Stipendium 2020. Zahlreihe Ausstellungen im In- und Ausland.

Museum Haus Cajeth

Wildwuchs · Unkraut · Widerstand Bilder von Bernd Gehrig

10. Juli - 30. Oktober 2021

Im Sammelband der Kunstankäufe der Stadt Heidelberg sind zwei geniale Einzelgänger, die Bilder ohne Vorbilder schufen, vereint: Matthias Maaß und Bernd Gehrig, beide in den 1950er Jahren hier geboren.
Matthias Maaß war öffentlich gut sichtbar. Sein Revier erstreckte sich vom Bismarckplatz bis in die Altstadt, die Kneipen in der Unteren Straße waren seine Bühne.

Bernd Gehrig lebt und wirkt zurückgezogen. Er arbeitet im Untergrund am Gewebe der Welt.
In Kirchheim aufgewachsen machte er sein Abitur als Stipendiat der Katholischen Internatsschule Sasbach, studierte Soziologie, Pädagogik und Psychologie in Berlin.
Zurück in Heidelberg engagierte er sich in der Kinderbetreuung am Collegium Academicum, im Kinderhaus Neuenheim. Er malte mit Kindern und war fasziniert von der „traumhaften“ Sicherheit, mit der sie sich selbst darstellen. Da habe er wieder Kontakt mit dem in ihm ruhenden Kind aufgenommen.

Er wurde ökologisch orientierter Gärtner und verkaufte Obst und Gemüse auf Heidelberger Märkten.
1986 begann er zu malen.

Forum für Kunst

Am 11. Dezember im Jahr 321 erließ der römischer Kaiser Konstantin ein Edikt, das festlegte, dass künftig Juden städtische Ämter in der Stadtverwaltung Kölns bekleiden dürfen und sollen. Die Ausführung dieses Edikts belegt eindeutig, dass jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike wichtiger integrativer Bestandteil der europäischen Kultur sind. Eine Abschrift dieses Dokumentes befindet sich heute im Vatikan als Zeugnis der mehr als 1700 Jahre alten jüdischen Geschichte in Deutschland und Europa.

2018 wurde in Köln ein Verein gegründet mit dem Ziel, 2021 als Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zu begehen: #2021JLD-Jüdisches Leben in Deutschland. Dieser Verein hatte bereits 2019 beim Heidelberger Forum für Kunst angefragt, ob die Bereitschaft bestehe, hierzu einen Beitrag zu leisten. Das Heidelberger Forum für Kunst hat seine Teilnahme zugesagt und ein Konzept entwickelt, das von der Jury in Köln positiv bewertet wurde. Intention dieses Konzeptes ist es, eine umfangreiche Ausstellung mit zahlreichen künstlerischen Positionen zur vorgegebenen Thematik zu organisieren als ein kulturelles Statement gegen den zunehmenden Antisemitismus. Um möglichst viele unterschiedliche künstlerische Positionen zeigen zu können, wurde das kleine Format gewählt und die Teilnahme bundesweit ausgeschrieben, mit Erfolg: 391 Künstlerinnen und Künstler haben sich beworben, davon hat eine Jury für die Teilnahme 141 ausgewählt mit 337 Werken.

Was bleibt

10. Juli - 30. Oktober 2021

GEDOK-Galerie

Sieben Künstlerinnen aus der Sparte der Angewandten Kunst der GEDOK Heidelberg haben sich in unterschiedlicher Weise mit dem Thema „hart & weich“ auseinandergesetzt. Der Reiz des Themas liegt schon in den Kontrasten selbst.
Ilsemarie Wülfing nähert sich mit einer Gipsplastik dem Thema von der emotionalen Seite. Hier geht es wie bei den Keramikskulpturen von Anita González um menschliche Gefühle wie Liebe und Schmerz. Angelika Karoly und Angelika Wild-Wagner arbeiten mit weichem Ton, der als gebrannte, harte Keramik zum Relief, Objekt oder Gefäß werden kann. In den Foto-und Videoarbeiten von Andrea Lossen geht es um Materie und ihre Veränderung. Ingrid Eckert setzt sich in ihren textilen Wandarbeiten mit Einflüssen auseinander, denen unsere Landschaften unterworfen sind.
Als Gast der GEDOK Reutlingen macht sich Christine Ziegler die Transformationseigenschaften von weicher Wolle zu festem Filz zunutze und zeigt u.a. eine großformatige Installation. Die Besucher*innen werden spannende und kontrastreiche Entdeckungen in der Ausstellung „hart & weich“ machen können.

hart & weich | Kontraste in der Angewandten Kunst

12.06.2021 - 10.07.2021

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