Kunstraum Vincke Liepmann

Christina von Bitter "Traumpfade"

13.11.2021 bis 19.12.2021

Christina von Bitter, Malerin und Bildhauerin zeigt in der Galerie Kunstraum Vincke- Liepmann in der Ausstellung mit dem Titel „Traumpfade“ neue Bilder, Collagen und Radierungen sowie Skulpturen aus den Materialien Papier und Bronze.
Wie auf „Traumpfaden“ bewegen sich die Farben und Formen und bilden eine parallele Welt zur Wirklichkeit. Sie lösen die Forderung von Paul Cezanne ein, dass „Kunst parallel zur Natur“ eine eigene Welt der Farben und Formen darstellt.
Außerdem werden Christina von Bitters offene, licht- und luftdurchlässige Plastiken aus Papier gezeigt, sowie kleine Skulpturen aus Bronze.
Die Gitterstrukturen und Flächen der Plastiken mit Öffnungen und Abschlüssen an der Oberfläche lassen ein Wechselspiel von außen und innen entstehen, das uns mit seiner lebendigen Art von Dreidimensionalität in ein stilles Geschehen einbezieht.

Im Kunstraum Vincke-Liepmann zeigt Christina von Bitter nun die weißen, raumfangenden Plastiken, die durch den ständig veränderten Lichteinfall immer wieder von Neuem und anders die Art von Lebendigkeit aufweisen, die ihnen die fragile Balance ihrer Form verleiht.
Alle Arbeiten im Raum und gleichzeitig auf den Raum bezogen, bekräftigen den Eindruck der aufgehobenen Schwerkraft. Das anscheinende Schweben im Raum, das Spiel aus Stabilität und Labilität zwischen Erde und Himmel erzeugt einen Sog, in dem sich der Betrachter verlieren kann.

Galerie Marianne Heller

Meteoriten und andere Gedichte Maria Geszler Garzuly, Ungarn

28.11.2021 - 16.01.2022

Gibt es Zufälle? Oder ist es vorbestimmt? Konsonanzen? In der Einsamkeit meiner Werkstatt in Szombathely suche ich in den letzten Jahren nach einer neuen Form für meine Gedanken und begann Meteoriten zu erschaffen. Das Genie, dessen überirdische Sensibilität wie ein Meteorit in unser Leben eindringt, verändert unsere Geschichte und unser Schicksal.

Kurpfälzisches Museum

Frauenkörper

24.10.2021 - 20.02.2022

Der Blick auf das Weibliche von Albrecht Dürer bis Cindy Sherman

In einer faszinierenden Schau beleuchtet das Kurpfälzische Museum die Darstellung des weiblichen Körpers in der Kunst von der Renaissance bis heute.

Seit der Renaissance gehört der nackte weibliche Körper zu den wichtigsten Motiven der Kunst. Die Ausstellung thematisiert die vi elfältigen Bedeutungen und Konzepte, die mit seiner Darstellung bis in die heutige Zeit verbunden sind. Sie geht Kontinuität und Wandel von Schönheitsidealen sowie unterschiedlichen Vorstellungen von Weiblichkeit nach. Damit berührt sie ein Thema, das auch für unsere Gegenwart höchste Aktualität besitzt.

Sechs Ausstellungskapitel spannen einen Bogen von Albrecht Dürers revolutionären Aktdarstellungen um 1500 bis hin zur Auseinandersetzung mit dem weiblichen Körper in der digitalen Kunst. Nicht nur der schöne, verführerische, intakte Körper steht dabei im Fokus, sondern auch der verletzte, entstellte oder gealterte Frauenleib. Gezeigt werden Gemälde, Graphiken, Skulpturen, Fotos und Videos bedeuten der Künstlerinnen und Künstler des 16. bis 21. Jahrhunderts, darunter Dürer, Rembrandt, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Beckmann, Maria Lassnig und Cindy Sherman. Das breite Spektrum internationaler Leihgaben, etwa aus Paris, Wien, Den Haag un d Berlin, macht die Ausstellung zu einem herausragenden kulturellen Ereignis.

Bildunterschrift: Félix Vallotton, Liegende Frau vor violettem Grund, 1924, Kunsthalle Bremen © Kunsthalle Bremen, Foto: Lars Lohrisch – ARTOTHEK 2

Heidelberger Kunstverein

Facing New Challenges: Cities

11.11.2021- 30.01.2022

Mit „Facing New Challenges“ haben der Heidelberger Kunstverein und das Internationale Filmfestival Mannheim–Heidelberg ein neues Format für Filmkunst geschaffen: Filme und filmische Installationen aus dem Bereich bildender Kunst werden über den Festivalzeitraum im November hinaus in einer Ausstellung im Heidelberger Kunstverein präsentiert.

„Facing New Challenges: Cities“ widmet sich Städten als Seismografen des gesellschaftlichen Lebens. Die ausgewählten künstlerischen Positionen nehmen unterschiedliche Städte in den Blick: Zeichnen sie aus der Sicht der sich darin bewegenden Körper, untersuchen sie auf verdeckte Erinnerungsschichten und die Auswirkung des digitalen Wandels. Sie thematisieren Städte als Orte politischer Auseinandersetzung, als Räume kultureller Diversität im Hinblick auf Rassismus, Klasse und Geschlecht. Sie zeigen Städte unter den Bedingungen von Katastrophen und zunehmender Gewalt.

mit Arbeiten von Johanna Billing, Loretta Fahrenholz, Juliane Henrich, Nina E. Schönefeld, Maya Schweizer, SPOTS, Clemens von Wedemeyer, Želimir Žilnik u.a.

in Kooperation mit
Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH)
Internationale Bauausstellung (IBA) Heidelberg

Großzügig gefördert durch
BASF im Rahmen des Projektes TOR4
Stiftung Kunstfonds
Land Baden-Württemberg
Stadt Heidelberg

 


Bild:
Clemens von Wedemeyer, 70.001 (Film still), 2019, Video, 9‘16
Courtesy KOW, Berlin & Galerie Jocelyn Wolff, Paris
© VG Bild Kunst, Bonn

Prinzhornsammlung

Humor in der Anstalt? Das scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein. Psychiater haben immer wieder in Frage gestellt, dass Menschen mit der Diagnose Schizophrenie in der Lage sind, Humor zu zeigen und zu verstehen. Und trotzdem gibt es in zwei der größten und ältesten Sammlungen von Anstaltskunst, der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg und der Sammlung des Musée d`Art et d`Histoire de l‘Hôpital Saint Anne in Paris (MAHHSA), eine ganze Reihe von Werken humoristischen Inhalts. Das deutsch-französische Ausstellungsprojekt „Wahnsinnig komisch – Follement drôle“ stellt einige dieser Werke vor. Ausgewählt wurden rund 150 Zeichnungen, Gouachen, Aquarelle und Skulpturen aus der Zeit von 1880 bis 1990. Sie zeigen, worüber deutsche und französische Patient*innen gelacht haben, wie sie ihre Umgebung aufs Korn nahmen, mit spitzer Feder überzeichneten, satirisch verhöhnten oder wahnsinnig-komisch kommentierten.

Wahnsinnig komisch

09.09.2021 - 23.01.2022

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