Stroszek

Hinter der Abkürzung „Bruno S.“ verbirgt sich ein 2010 verstorbener Arbeiter und Straßenmusiker, der, zeitlebens Außenseiter, von Werner Herzog entdeckt und für mehrere Filme als Hauptdarsteller verpflichtet wurde. „Stroszek“ handelt tatsächlich in vielem vom Leben dieses „Bruno S.“. Titel und Name „Stroszek“ jedoch stammen von einem Kommilitonen Herzogs, der ihm versprach, ihn damit weltberühmt zu machen. Im Film selbst nun sehen wir einen Straßenmusiker, der sich in eine Prostituierte verliebt, darauf von ihrem Zuhälter verprügelt wird und darum beschließt, mit ihr nach Wisconsin auszuwandern, da dort ein älterer Nachbar Verwandtschaft hat. Man lebt dort zunächst in einem Wohnwagen, später wird man kriminell, aber es zahlt sich nicht aus. Am Ende bleibt Stroszek nur das Indianerreservat. Im Stil semidokumentarisch, ja spröde, fand seinerzeit jedoch große Beachtung und gilt als sehr persönlicher Film Werner Herzogs.
Deutschland 1977 / Regie: Werner Herzog / 107 min / Bruno S., Eva Mattes u.a. / FSK: 12.

Datum

10 Sep 2022
Beendet

Uhrzeit

18:30

Ort

Karlstor-Kino
Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg
Kategorie
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