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Queer Festival Eröffnung und Vernissage

Mit einem offiziellen Empfang laden die Stadt Heidelberg, das Kulturhaus Karlstorbahnhof und das Queer Festival Heidelberg zur Eröffnung des diesjährigen Queer Festivals ein. Wir eröffnen an diesem Abend die diesjährige Ausstellung „Nobody Knows“ der aus Chicago stammenden und international bekannten Fotokünstlerin Robyn Day. Für den musikalischen Rahmen des Abends sorgt Singer-Songwriterin Henny Herz. Grußworte sprechen Bürgermeisterin Stefanie Jansen, die Geschäftsführerin des Karlstorbahnhofs Cora Malik sowie die Queer Festival Initiatoren Martin J. V. Müller und Dominic Hauser.
Musik: Henny Herz
Henny Herz ist eine der versiertesten Songwriterinnen der Münchner Szene. Scheinbar schwerelos bewegt sie sich zwischen der federleichten Melancholie einer Norah Jones und der tiefschürfenden Introspektion einer Laura Marling. Ohne Angst vor Abgründen entwirft sie ihre persönlichen und poetischen Songs. Virtuose Stimmkontrolle, großes Harmoniebewusstsein und durchaus experimentierfreudiger Umgang mit Loop- und Effekt-Pedalen machen Henny Herz zu einer faszinierenden Bühnenfigur.

Ausstellung: Robyn Day
Nobody Knows That You Are Gay – „Niemand weiß, dass du schwul bist“ ist ein imaginäres Archiv der Geschichte von Queers. Day interessiert sich nicht für Fotografien als Materialisierung von Erinnerung, sondern für „die Erinnerung“ physischer Substrate selbst. Dabei schafft Day anachronistische Porträts von alternativen Filmformaten und bearbeitet deren Oberfläche in analogen und digitalen Prozessen. Die ästhetischen Effekte sollen die queere Geschichte nachahmen – persönliche Geschichten, die zeitlos sind. Da die Bilder nicht datiert werden können, werden sie scheinbar verworfen, nur um dann wiederentdeckt und neu interpretiert zu werden. Durch den Akt ein Archiv zusammenzustellen, formt sich eine performative Identität, die lange verleugnet oder verborgen wurde. Anders ausgedrückt: Nobody Knows…ist selbst ein Prozess, der das Archiv verändert. In ihrer Arbeit untersucht Day mit konzeptioneller und dokumentarischer Fotografie die Fragwürdigkeit von Identitätskategorien, Gender Fluidity, Sexualität und Sex. Days ist dabei forschungsorientiert und von der Queer-Theorie geprägt.

Einführung: Christina Bauernfeind
Christina Bauernfeind ist Performance Künstlerin und Kunstvermittlerin mit Fokus Gegenwartskunst, Installation und Performance. Mit Theater Performance Kunst RAMPIG und in weiteren Projekten der freien Szene beschäftigt sie sich derzeit künstlerisch forschend mit der Überschreibung klassischer Rollennarrative, sowie Schwangerschaftsabbrüchen und setzt inszenierte Rauminstallationen um. Sie gestaltet queerfeministische Workshops und dialogische Führungen unter anderem für den Heidelberger Kunstverein, zeitraumexit e.V. und die Kunsthalle Mannheim. Inhaltlich interdisziplinär vernetzt hat sie Philosophie, englische Literatur- und Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Queer Theory und kritische Ästhetik studiert.

Für den Veranstaltungsbesuch gelten die Bestimmungen der Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg. Die gültigen Regelungen sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Deshalb bitte vor dem Veranstaltungsbesuch unsere tagesaktuelle Informationsseite besuchen: www.karlstorbahnhof.de/covid-19

Datum

19 Nov 2021
Expired!

Uhrzeit

19:30

Ort

Karlstorbahnhof, Saal
Am Karlstor 1
Kategorie

Wetter

leichter Regenfall
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Wind: 19 KPH
Feuchtigkeit: 71 %
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