Peter Sloterdijk

Peter Sloterdijk hat sein Meisterwerk verfasst. Die Medien zeigten noch nie solch einen Überschwang. Den Titel seines Buches hat er einem Satz von Cézanne entlehnt, der sagt, solange man kein Grau gemalt habe, sei man kein Maler – auf die Philosophie übertragen eine maßlose Provokation! Warum sollten Philosophen eine einzelne Farbe denken, anstatt sich mit Ethik, Metaphysik oder Logik zu beschäftigen?
Die Welt ist, was wir von ihr sehen.

Im gemeinsamen Gespräch mit Dr. Manfred Osten (Goethe und das Glück, 2017) erörtert der bedeutende Philosoph, Kulturwissenschaftler und Autor Prof. Dr. Peter Sloterdijk, der bis 2017 an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe lehrte, ob es nicht sinnvoll ist zu fragen: Welche Farbe haben die Schatten in Platons Höhlengleichnis? Malt die Philosophie laut Hegel nicht stets Grisaillen? Und impliziert Heideggers In-der-Welt-Sein nicht den Aufenthalt in einem diffusen Grau?

Im Rahmen des International Science Festival – Geist Heidelberg

Datum

04 Dez 2022

Uhrzeit

17:00
Deutsch-Amerikanisches Institut

Ort

Deutsch-Amerikanisches Institut
Sofienstr. 12, 69115 Heidelberg
Kategorie
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