Lichtbild-Lesung und Filmpoems mit Telemach Wiesinger

Morticia Zschiesche liest aus ihrem Roman „Die kleinen Leute gehen ins Kino“. Es ist eine amouröse und kämpferische Hommage an das Kino und die Menschen, die es vereint. Sie spürt dem nach, was Filme über Sehnsüchte und soziale Grenzen verraten.
Telemach Wiesinger erzählt dazu seine Bildergeschichten mit Photographien und zeigt seine Filmpoems. Die Projektionen zeigen Schauplätze, wie sie nur der kinematographische Blick eröffnet: Schwarz auf Weiss, begleitet vom Laufgeräusch der 16mm Projektoren, inklusive Wort beim Spulenwechsel.

Hinter diesem Abend steht der Gedanke, Geschichten zu erzählen, wie sie einzig die Magie des dunklen Kinoorts in direktem Austausch mit den sich darin befindlichen Menschen schreiben kann.

Telemach Wiesinger, geboren 1968, ist Künstler, Filmemacher, Lichtbildner und Dozent. Seine Arbeiten zeigen diverse Buchveröffentlichungen und Einzelausstellungen, seine 16mm Filmarbeiten laufen auf internationalen Filmfestivals und sein Ateliersitz liegt in Riegel am Kaiserstuhl.

Morticia Zschiesche, geboren 1971, ist Filmwissenschaftlerin, Publizistin und promovierte Soziologin. Ihre Essays über das Kino erscheinen im Jahrbuch Cinema, der Neuen Zürcher Zeitung, taz oder dem Wiener ray Filmmagazin. »Die kleinen Leute gehen ins Kino” ist ihr literarisches Debüt. Sie lebt in Heidelberg.

Datum

03 Nov 2022
Beendet

Uhrzeit

17:00

Ort

Karlstor-Kino
Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg
Kategorie
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