Krieg und Frieden. Konfliktarchäologie an Rhein und Neckar

Der Krieg hinterlässt in der Menschheitsgeschichte tiefe Spuren von Gewalt und Verwüstung. Mit der Ausstellung „Krieg und Frieden“ geht das Kurpfälzische Museum zusammen mit dem Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg den Relikten vergangener Konflikte nach. Gezeigt wird eine Vielzahl archäologischer und kulturhistorisch bedeutender Zeugnisse aus diesem Kontext.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Jungsteinzeit bis in die Moderne. Sie bringt Leihgaben aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz nach Heidelberg, darunter eine der ältesten Reiterfiguren nördlich der Alpen, einen keltischen Helm aus dem Altrhein und mehrere Prunkstücke aus dem Silberschatz von Kaiseraugst. In der Not vergraben und durch Zufall gefunden, zeigt dieses antike Highlight die Tragik verlustreicher Zeiten besonders eindrücklich.

Anlass der Ausstellung ist die vierhundert Jahre zurückliegende Eroberung Heidelbergs zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Ein beachtliches archäologisches Fundspektrum dokumentiert den Alltag und Schrecken dieser Zeit. Darüber hinaus kann die Stadt um 1620 erstmals auf einem großen Panoramabildschirm virtuell erkundet werden.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, unterstützt durch die Manfred Lautenschläger-Stiftung und den Freundeskreis Kurpfälzisches Museum

18.09.2022- 29.01.2023

Titelmotiv der Ausstellung: Keltische Reiterfigur vor dem 1689 in Brand gesetzten Heidelberger Schloss (Gestaltung: Stadt Heidelberg. Fotos: Ginger Neumann und Foto Witt, Weinheim)

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