Iris Hanika: Echos Kammern

Preis der Leipziger Buchmesse 2021

„Eine kluge, witzige und wüste Erzählkonstrukteurin“ – Selten hört man eine so phantasievolle Würdigung einer Jury. Doch all dies trifft. So sind in Iris Hanikas neuntem Roman nicht nur Menschen die Protagonisten, sondern auch die Sprache, die Metropolen New York und Berlin wie auch deren Gentrifizierung.

Die Liebesgeschichte zwischen der Dichterin Sophonisbe und dem viel jüngeren Doktoranden Josh variiert Hanika am griechischen Mythos von Echo, die ihrer Sprache beraubt wurde und allein die Sätze anderer wiederholen kann, und Narziss, der nur sich selbst sieht.

Iris Hanika, geboren 1962 in Würzburg, war feste Mitarbeiterin der Berliner Seiten der FAZ und führte eine Chronik im Merkur. 2006 erhielt sie den Hans Fallada Preis, 2020 den Hermann-Hesse-Literaturpreis für Echos Kammern. Seit 1979 lebt sie in Berlin.

Im Rahmen des 7. Literaturherbstes Heidelberg

Datum

16 Sep 2021
Expired!

Uhrzeit

20:00 - 21:30

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Deutsch-Amerikanisches Institut

Ort

Deutsch-Amerikanisches Institut
Sofienstr. 12, 69115 Heidelberg

Veranstalter

Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI) Heidelberg
Website
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