Frauenkörper. Der Blick auf das Weibliche von Albrecht Dürer bis Cindy Sherman.

Der nackte weibliche Körper gehört zu den zentralen Sujets der abendländischen Kunst. Die Ausstellung thematisiert die vielfältigen Bedeutungen und Konzepte, die mit seiner Darstellung seit der Renaissance bis in die heutige Zeit verbunden sind. Sie geht Kontinuität und Wandel von Schönheitsidealen sowie der Vorstellung und Wahrnehmung von Weiblichkeit nach. Damit berührt sie ein Thema, das auch heute höchste Aktualität besitzt.

In sechs Ausstellungskapiteln werden verschiedene Facetten des Blicks auf den weiblichen Körper präsentiert. Dabei steht nicht nur der schöne, verführerische, intakte Körper im Fokus, sondern auch der verletzte, entstellte oder gealterte Frauenleib.

Gezeigt werden Gemälde, Graphiken, Skulpturen, Fotos und Videos bedeutender Künstlerinnen und Künstler des 16. bis 21. Jahrhunderts, darunter Albrecht Dürer, Rembrandt, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Beckmann, Maria Lassnig und Cindy Sherman.

Das breite Spektrum hochkarätiger, internationaler Leihgaben, etwa aus Paris, Wien, Den Haag und Berlin, macht die Ausstellung zu einem spektakulären kulturellen Ereignis.

24. Oktober 2021 bis 20. Februar 2022, Kurpfälzisches Museum, Hauptstr. 97,  Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Mehr Informationen: www.museum-heidelberg.de

Foto: Schlummernde Venus von 1580/1600, Tizian-Nachfolge, Öl auf Leinwand. © Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Foto: Wolfgang Fuhrmannek

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