Das Theater Heidelberg macht auf ‒ Spielzeitstart mit Molières »Tartuffe« und voller Platzkapazität

Das Theater und Orchester Heidelberg startet am 11. September 2021 mit der ersten Premiere in die Spielzeit 2021/22. Seit Mitte August ist auch klar, dass das wieder mehr als 150 Leute erleben können. Mit dem Erlass der Landesverordnung vom 16. August 2021 kann das Theater und Orchester Heidelberg wieder vor vollbestuhltem Saal spielen. Unter Einhaltung der Maskenpflicht und der 3G-Regel (getestet, geimpft oder genesen) ist das Spielen vor vollem Haus wieder möglich. Der Vorverkauf für die Septembertermine läuft, für die Oktobertermine gibt es die Tickets ab dem 15. September 2021.
Eröffnet wird die neue Spielzeit mit Molières »Tartuffe«, in der Regie von Holger Schultze. Die meistgespielte französische Komödie löste zur Uraufführung 1664 im Schloss Versailles einen Theaterskandal aus und zog ein sofortiges Aufführungsverbot nach sich. Auch heute, in einer Zeit kriselnder Fakten, bleibt das Stück nach rund 350 Jahren eine intelligente und scharfe Satire auf die Gegenwart.
»O nein, Sie werden tartüffisiert«
Orgon (Steffen Gangloff), treusorgender Familienvater und wohlhabender, erfolgreicher Bürger hat einen neuen Freund und Hausgast, Tartuffe (Andreas Uhse), ein zwar mittelloser, dafür aber zutiefst moralischer und strenggläubiger Mensch. Doch außer dem Hausherrn und seiner Mutter nimmt dem Gast niemand diese perfekte menschliche Fassade ab. Orgon jedoch ist so verzaubert von dem charismatischen Frommen, dass er ihm sogar die eigene Tochter Mariane (Esra Schreier) verspricht, obwohl diese längst verlobt ist. Als sich Tartuffe allerdings unter Zeugen an Orgons Ehefrau Elmire (Katharina Quast) heranmacht, spitzt sich die Familienkrise zu. Denn Orgon hat dem neuen Freund nicht nur die Schenkungsurkunde des Familiensitzes, sondern auch weitere lebenswichtige Papiere anvertraut. Verzweifelt versuchen die Familienmitglieder den Tartuffe zu stoppen und das Drama nimmt seinen Lauf.
Inszeniert wird Molières Komödie von Intendant Holger Schultze. Die Inszenierung sucht dabei nicht die Schenkelklopfer in der Komödie, sondern die Tiefe der molièrschen Sprache und Gedanken. Gemeinsam mit Jan Hendrik Neidert und Lorena Díaz Stephens (Bühne und Kostüme) sowie Dominik Dittrich (Musik) entwerfen die Theatermacher*innen eine Welt voller List und Tücke, zwischen schwarz und weiß, und werfen Fragen auf nach Gesellschaftskritik und (nicht nur) kirchlicher Doppelmoral.

Nachfolgend können Sie die Tickets bestellen:

TARTUFFE

PAGLIACCI (DER BAJAZZO)

DAS WEISSE DORF

BRODWAY FOREVER

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