Friedrich Dürrenmatt und seine Karikaturen

Kurpfälzisches Museum Heidelberg lädt zum medialen Ausstellungsbesuch.  

Er hätte vermutlich kein Blatt vor den Mund genommen in dieser Zeit. Und er hätte viel Papier verbraucht für das Schreiben, und was weniger bekannt ist, auch für das Zeichnen. Friedrich Dürrenmatt war ein vielfach begabter Künstler, daran lässt die im Oktober 2020 eröffnete Ausstellung im Kurpfälzischen Museum keine Zweifel. In Zusammenarbeit mit dem Centre Dürrenmatt Neuchâtel ist ein einzigartiges Dürrenmatt-Gastspiel gelungen, für das die originalen Karikaturen zum ersten Mal die Schweiz verließen. Pandemiebedingt ist es ein kurzes Gastspiel geworden. Wenige Wochen nach der Eröffnung mussten die Museen bereits wieder schließen. Eine Wiederöffnung bis zum geplanten Ausstellungsende am 07.02.2021 oder eine Verlängerung der Ausstellung ist nicht möglich.

Vor diesem Hintergrund darf man sich auf einen medialen Ausstellungsbesuch besonders freuen.  

Ausstellungsfilm ab 31. Januar online

Ein halbstündiger Film führt in kurzen Kapiteln durch die Ausstellung im Kurpfälzischen Museum. Im Fokus stehen ausgewählte und im Kontext besprochene Zeichnungen und Karikaturen des Schweizer Künstlers. Mit dem eifrigen Philosophie-Studenten beginnend geht es auf eine vergnügliche und informative Reise durch das weitgehend unbekannte bildnerische Schaffen Friedrich Dürrenmatts. Man begegnet dabei so manchem pikant dargestellten Sujet aus Politik, Kultur und Gesellschaft. Vielleicht überraschen die Einblicke in das Privatleben des Künstlers am meisten, so wird man sich über Dürrenmatts Sixtinische Kapelle garantiert wundern. Der Ausstellungsfilm ist ab dem 31. Januar auf der Website www.museum.heidelberg und auf dem YouTube-Kanal des Kurpfälzischen Museum zu sehen. 

 Zwei online-Meetings zu “Friedrich Dürrenmatt – Karikaturen”

Am 31. Januar und 07. Februar, jeweils um 15 Uhr, bietet sich eine tolle Gelegenheit, Friedrich Dürrenmatt und seine Karikaturen “live” zu erleben. Régine Bonnefoit, Ausstellungskuratorin und Professorin in Neuchâtel, führt mit vielen Bildern der Heidelberger Exponate rund 45 Minuten durch das Thema. Kostenlose Anmeldung per E-Mail unter kurpfaelzischesmuseum@heidelberg.de bis 28. Januar / 4. Februar. Die Teilnahme funktioniert über den Link, den man rechtzeitig per E-Mail erhält (Zoom-Meeting). Für Kurzentschlossene wird der Link vor dem Meeting auf der Website www.museum.heidelberg.de veröffentlicht.

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