Das theater am puls öffnet seine Türen.

Lange haben sich die Verantwortlichen des Theaters in Schwetzingen überlegt, ob sie ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen können. Und ja, sie werden mit einer exklusiven Bestuhlung von 28 Sitzplätzen und einem abwechslungsreichen Programm am 3. Oktober die Spielzeit mit Hamlet eröffnen.

„Sicherlich rentiert sich das wirtschaftlich auf keinen Fall, im Gegenteil, wir werden ein großes Defizit einfahren“, so Mohr. „Aber wir finden es wichtig, ein Zeichen zu setzen und jetzt erst recht zu zeigen, dass wir da sind.“ Es ist ein wichtiges Zeichen sowohl für die Zuschauer und Fans des kleinen, normalerweise meist ausverkauften 90 Platz Theaters als auch ein Zeichen an die Schauspieler: „Für diese und alle in der Kulturbranche Arbeitenden ist die Zeit besonders hart“, gibt Mohr zu bedenken. Und so ist die Kampfansage des Theaters: „Wir spielen mit Abstand das Beste“. Die Zuschauer brauchen sich keine Gedanken zu machen, bei uns im tap ist es sicher. Sicherer als zum Beispiel in der Straßenbahn.

Mit einem Hygienekonzept und den fast schon VIP- ähnlichen Verhältnissen hat sich das Theater entschieden, einen Themenspielplan aufzulegen. Anders als sonst wird das tap alle 2 Monate unter einem anderen Thema stehen.

Los geht es im Oktober und November „ganz klassisch“. Neben der Premiere „Hamlet“ zeigt das Theater „Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse, „Die Verwandlung“ nach Kafka als szenisch-musikalische Lesung, „#dichterliebe“, ein Dokumentartheaterstück über Robert und Clara Schumann sowie Heinrich Heine, „Taucherglocke“, eine spannende und unterhaltsame Reise durch Schillers Lyrik und weitere Gastspiele, wie das des Improensembles „AlsWir“, des Liedermachers Jürgen Ferber mit „Schönferberei“ oder „Märchenbilder begegnen Seelenbildern“ von der Autorin Samiya Bilgin.

Der Monat Dezember und Januar hat die ganze Familie im Blick. Zuerst die Premiere unserer Winterproduktion für Groß und Klein „Krähe und Bär oder die Sonne scheint für uns alle“ sowie die Komödie “Der Vorname“. Auch erwartet die kleinen und großen Zuschauer weitere tolle Gastspiele.

Im Februar und März wird es hingegen dramatisch. So kehrt „Hamlet“ noch einmal zurück und „Judas“ von Lot Vekemans wird seine Premiere feiern. April und Mai versprechen „voll witzig“ zu werden. Hier wird es gleich zwei Premieren geben: „Fettes Schwein“ von Neil LaBute und eine Adaption einer bestens bekannten Operette. „Das weisse Rössl 2020“ wird seine Uraufführung im April feiern. Aber auch der „Vorname“ und „Die Wunderübung“ dürfen in diesen Monaten nicht fehlen. Man sollte sich schnell um seine Karten kümmern, so Mohr, da die Vorstellungen mit gerade mal 28 Sitzplätzen bestimmt zügig ausverkauft sein werden.

Das theater am puls bot 2006 immer wieder anspruchsvolles Theater in wechselnden, auf die jeweiligen Stücke abgestimmten Lokalitäten. Der Einzug in ein festes Haus wurde zur folgerichtigen Konsequenz.
Nach erfolgreichen Spielzeiten in der Schwetzinger “Alten Wollfabrik” konnte mit der Stadt Schwetzingen endlich der richtige Partner für dieses Unterfangen gefunden werden.
Mit dieser Unterstützung und der des eigens dafür gegründeten Freundeskreises konnte unter der Gesamtleitung von Joerg Steve Mohr und einem erstklassigen Ensemble im Oktober 2006 das theater am puls im Bassermannhaus in Schwetzingen eröffnet werden. Die Förderung durch die Stadt Schwetzingen wurde durch die Förderung des Land Baden Württemberg ergänzt. Somit wurde das theater am puls als ein institutionelle zu förderndes Theater anerkannt.
Das “Theater der Stadt Schwetzingen” hat einen ganzjährigen Spielbetrieb mit einem umfangreichen Spielplan mit Schauspiel, Musiktheater, Kinder & Jugendtheater, Lesungen und weiteren Extras, um der Kulturstadt Schwetzingen eine feste Institution zu sein.  

www.theater-am-puls.de, Ticketservice, Telefon: 06202 – 926 99 96, Marstallstraße 51, 68723 Schwetzingen

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