Artort 020 – “Geisterspiele” geht in die zweite Runde

Tausend begeisterte Zuschauer bescherten dieses Jahr trotz Corona einen erfolgreichen Start der artort 020 – Geisterspiele.
Am 16. 17. 18. und 19. Juli findet nun der zweite Teil ab 20.30 Uhr auf dem Festgelände Heidelberger Airfield in Kirchheim/Pfaffengrund statt. Neu im Programm ist Pianistin Irmela Roelcke, Berlin, die ausgesuchte Werke von Bach und Haydn spielen wird.

Pro Vorstellung sind voraussichtlich 100 Personen zugelassen, die in zwei Gruppen eingeteilt das vielseitige Programm in den verschiedenen Hangars besuchen. Die Zugänge sind barrierefrei.  

Der inzwischen Kult-Status genießende ARTORT, ein „geführter Spaziergang, unterwegs zu den schönen Dingen des Lebens“ steht in diesem Sommer unter dem Motto „Geisterspiele – Fest der Künste“. Damit beziehen sich die ARTORT-Erfinder Jai Gonzales und Bernhard Fauser auf die Worte des römischen Epikers Ovid: „Im Spiel verraten wir, wes Geistes Kind wir sind“ und lassen im Jubiläumsjahr auch den großen Dichter Hölderlin durchblitzen. 

Das Programm verteilt sich auf vier Hangars: Der international bekannte bildende Künstler Pierre Surtel aus Frankreich ist während des gesamten Festivals im Galerie-Hangar mit einer seiner feinsinnigen, ephemeren Lichtinstallationen zu Gast. Dort ist auch die Installation “LichtTore” von FaGo (Fauser & Gonzales) zu sehen. Mit Nils Herbstrieth, Thomas Kaufmann und Oliver Mezger stellen drei Künstler der Region im Medien-Hangar aus. Im Tanz-Hangar zeigt das Ensemble UnterwegsTheater geistreiche und subtile Erkundungen des Raums in Choreographien von Jai Gonzales. Der Musik-Hangar wird unter anderen von dem amerikanischen Percussionisten Adam Weisman mit „Nine bells“ von Tom Johnson bespielt. Darüberhinaus sind die Pianistinnen Katharina Olivia Brandt und Irmela Roelcke erleben 

Die ARTORT-Erfinder Jai Gonzales und Bernhard Fauser erschaffen in Reverenz an die Hygienerevolution Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem zentralen Platz vor dem Flughafen-Tower ein „Spiegelkabinett“ mit Originalbauteilen des alten Heidelberger Volksbades: den „WasserSpiegelTurm“. In mehrwöchiger Aufbauarbeit entsteht aus einem Stück Heidelberger Geschichte eine „Kathedrale der Schönheit“, so der Künstler Bernhard Fauser: „quasi das alte Hallenbad, vertikal gedacht“. RJ-Restle Gerüstbau aus Mannheim hat die Struktur für die begehbare Installation gestellt und dem UnterwegsTheater Aufbau, Mietzeit und Abbau des tragenden Gerüsts gespendet.

Karten für ARTORT 020 „Geisterspiele – Fest der Künste“ gibt es online über die website www.unterwegstheater.de, über Reservix und an allen Vorverkaufsstellen: Die Tickets kosten 25,-/20,-/15,-EUR. (meistens als Print at home)

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