Internationale Fotoausstellung Breaking Gender Stereotypes

Online-Ausstellung und Plakataktion ab 02. Mai in Heidelberg

Es war eine schnelle Entscheidung: Der internationale Fotowettbewerb des Queer Festivals Heidelberg findet trotz Corona-Pandemie statt und die besten fotografischen Projekte werden ausgestellt. Dazu wurde die ursprünglich geplante Wanderausstellung zum Thema „Breaking Gender Stereotypes“ kurzerhand in eine aufwendige Online-Ausstellung auf der Festivalwebseite www.queer-festival.de sowie in eine stadtweite Plakataktion für Heidelberg verwandelt. Beides startet am kommenden Wochenende.

Nachdem der erste Fotowettbewerb des Festivals unter dem Titel „Queer Europe“ bereits europaweit auf große Aufmerksamkeit stieß, waren in diesem Jahr Fotografinnen und Fotografen aus der ganzen Welt eingeladen, ihre Arbeiten zum Thema „Breaking Gender Stereotypes“ einzureichen. Das Ergebnis ist eine vielschichte Ausstellung, deren Werke die schlichte Einteilung von Menschen in Männer und Frauen künstlerisch hinterfragen.

„Die Ausstellung soll dazu ermuntern, über gewohnte Normen nachzudenken. Wir sind wahnsinnig stolz, dass wir für den Wettbewerb Einreichungen aus der ganzen Welt, also wirklich von jedem Kontinent, erhalten haben. Das zeigt, wie weit das Bedürfnis verbreitet ist, das einfache Mann-Frau-Geschlechtermodell kreativ, kritisch und sozial zu hinterfragen. Und es gibt uns die Möglichkeit, nun erstmalig eine so diverse, non-binäre Ausstellung im öffentlichen Raum zu zeigen.“, erklären die Festivalinitiatoren Dominic Hauser und Martin Müller.

International erfolgreiche Künstlerinnen wie Mojgan Ghanbari und Justin Maxon haben ebenso am Wettbewerb teilgenommen wie queere Amateurfotografinnen aller Altersgruppen. Aus dem mehr als 100 Bewerbungen wählte die siebenköpfige Jury bestehend aus Frederik Busch (Medienkünstler, Fotograf und Dozent für Fotografie), Danijel Ćubelić (Leiter des Antidiskriminierungsbüros im Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg), Marius Emmerich (LGBTTIQ* Koordinator, Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg), Jenny Mahla (Dramaturgin Dance Theatre Heidelberg), Tabea Panizzi (Kunsthistorikerin) sowie den beiden Leitern des Queer Festivals Dominic Hauser und Martin Müller, die Arbeiten der zehn nun in der Ausstellung präsentierten Fotografinnen und Fotografen aus.

Die Ausstellung Breaking Gender Stereotypes ist ab dem 02. Mai 2020 auf der Webseite www.queer-festival.de zu sehen. Zudem sind einen Monat lang ausgewählte Arbeiten der Wettbewerbssieger*innen als Plakataktion in ganz Heidelberg im öffentlichen Raum präsent. Fotowettbewerb und Ausstellung sind gefördert durch das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.

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