6. Philharmonisches Konzert

Mittwoch, 18. sowie Donnerstag, 19. März 2020, jeweils um 20.00 Uhr,
Aula der Neuen Universität Heidelberg

Ein so facettenreiches wie auch ganz buchstäblich klassisches Programm wird beim 6. Philharmonischen Konzert am 18. und 19. März zu hören sein: Den Beginn macht Joseph Haydns 8. Symphonie mit dem Beinamen »Le soir« (»Der Abend«). Mit seinen drei Tageszeiten-Symphonien stellte sich Haydn 1761 als Vizekapellmeister musikalisch mit großer Dramatik im Palais Esterházy vor.
Richard Strauss’ »Oboenkonzert« entstand in einer ganz anderen Epoche: der Nachkriegszeit, uraufgeführt 1946. Nicht jedoch die Schrecken des Zweiten Weltkriegs spiegeln sich in diesem Werk, sondern eine zeitlose mozartische Musiksprache. Als Gast-Solist wird Ramón Ortega Quero an der Oboe zu hören sein, »Fellowship«-Preisträger des Borletti-Buitoni Trust in London und Erster Preisträger beim ARD-Wettbewerb in München (2007). Als Solo-Oboist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks arbeitet er regelmäßig mit weltbekannten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Muti oder Herbert Blomstedt zusammen. Als Kammermusiker spielte er unter anderem mit Kit Armstrong oder Herbert Schuch in diversen internationalen Konzertsälen und Festivals.
Mit Mozarts 41. und letzter Symphonie, der sogenannten »Jupitersymphonie«, schließt das 6. Philharmonische Konzert. Hier fasst Mozart musikalische Formen der Klassik und des Barock zusammen und deutet mit seiner Ausrichtung auf das Finale hin auch bereits die Symphonik des 19. Jahrhundert an. Woher der göttliche Beiname »Jupiter« stammt, ist bis heute nicht ganz geklärt.
Gastdirigent Gérard Korsten ist nicht nur durch seine Tätigkeit als Musikalischer Leiter der London Mozart Players mit der Wiener Klassik vertraut; neben zahlreichen Gast-Dirigaten bei internationalen Opernhäusern und Orchestern, unter anderem in Südafrika, Schweden, Ungarn oder der Schweiz, ist er seit 2018 auch Ehrendirigent auf Lebenszeit am Symphonieorchester Vorarlberg.

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