Am Samstag, den 9. November um 20:00 Uhr hat Alan Ayckbourns Kriminalstück „Falsche Schlange“ im Taeter-Theater Premiere.

Die Gattungsbezeichnung Kriminalstück stammt übrigens von uns, damit der Zuschauer Bescheid weiß und nicht denkt, es handele sich bei dem Titel (à la „Falscher Hase“) um ein chinesisches Gourmetgericht.
Es geht vordergründig um Erpressung und Mord: Annabel Chester, die vor dreißig Jahren als junge Frau das Vaterhaus fluchtartig verlassen und in Tasmanien ein Geschäft aufgebaut hatte, kommt nun nach Abwicklung dieses Geschäftes zurück nach England, um das Erbe ihres toten Vaters anzutreten, der überraschenderweise nur sie, Annabel als Erbin eingesetzt hat und nicht ihre jüngere Schwester Miriam, die den Vater bis zu seinem Tod gepflegt hat. Die ehemalige Krankenschwester des Vaters, Alice Moody, überrascht die eben vom Flugplatz gekommene Annabel im Garten des Hauses mit Ungeheuerlichkeiten den Tod des Vaters betreffend. Er sei, wie sie behauptet, von Miriam umgebracht worden, und sie wolle sich nun von Annabel, der Erbin, ihr Schweigen über diesen Mord, den sie übrigens beweisen könne, teuer erkaufen.
Soweit die Ausgangsposition der Handlung, die sich von einem Meister der Bündelung unterschiedlichster psychologischer Handlungsstränge, wie es Ayckbourn ist, spannend weiterentwickelt. Ein Kriminalstück also voll überraschender Wendungen, Dramatik, Poesie, aber auch des immer wieder aufblitzenden britischen Humors.
Es spielen: Sabine Gerspach, Tinka Hartung und Nicolette Quigley. Inszenierung: Wolfgang Graczol

Kartentelefon 06221/ 16 33 33 oder Abendkasse

Taeter Theater Bergheimer Str. 147, 69115 Heidelberg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.