Louise Lecavalier aus Montréal kommt mit Robert Abubo am Sa. 27. und So. 28. Juli 2019 in die Heidelberger HebelHalle

„Battleground“  –  „Mille Batailles“ Louise Lecavalier erkundet die Kraft und die Verwundbarkeit des menschlichen Körpers leidenschaftlich und rückhaltlos, sensibel und respektvoll. Sie fesselt ihr Publikum seit sie 1981 zur legendären kanadischen Compagnie La La La Human Steps kam, die mit ihrem restlosen Körpereinsatz und horizontal gedrehten Pirouetten die Tanzwelt revolutionierte. 18 Jahre lang war Louise Lecavalier dort Frontfrau und Identifikationsfigur, dann ging sie ihre eigenen Wege und gründete ihr Ensemble Fou Glorieux. 

Nun kommt die inzwischen 60-jährige mit ihrem neuen Stück nach Heidelberg und macht die Bühne der HebelHalle – Künstlerhaus UnterwegsTheater zum Kampfring: mit einer faszinierenden Solo/Duo-Arbeit für zwei Antihelden, die neun Runden lang alles geben, um den Sinn ihrer Existenz zu finden und zu festigen. Das Stück „Battleground“ ist inspiriert von Italo Calvinos Roman „Der Ritter, den es nicht gab“. Der Tanzabend ist Teil der Gastspielreihe „Old stars New moves“, mit der das UnterwegsTheater Heidelberg sich den Tänzern und Choreographen widmet, die seit Jahrzehnten die internationale Tanzszene prägen und bis heute nachhaltigen Einfluss auf das zeitgenössische Tanzschaffen haben. 

Nach William Forsythe, Tony Rizzi, José Luis Sultán, Susanne Linke und Urs Dietrich ist nun Louise Lecavalier mit Robert Abubo in der Hebelhalle zu Gast. “Battleground” ist eine Ko-Produktion von:  Fou Glorieux;  tanzhaus nrw, Düsseldorf;  HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden;  le CENTQUATRE, Paris; Festival TransAmériques Montréal;  Usine C, Montréal.Louise Lecavalier is an associate international artist of the CENTQUATRE-Paris.Fou Glorieux wird gefördert durch den Conseil des arts et des lettres du Québec, den Canada Council for the Arts und den Montreal Arts Council.

 “Lecavalier ist ein echter Star, eine jener seltenen Künstlerinnen, die sowohl Herz als auch Seele ihres Publikums ergreifen können.” – The Dance Current, Kanada  „Dass der Körper im Bild gefangen ist, wissen wir ja“, hat die Künstlerin in einem Interview gesagt: „Wir verbringen alle unsere Zeit mit ihm und kennen ihn gar nicht wirklich. Der Tanz ist eine Gelegenheit, im Körper zu sein und ihn nicht immer von außen zu sehen.“

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