Zwischen Biedermeier und Realismus: Zum 200. Geburtstag des Malers Carl Happel

Mittwoch, 19. Juni 2019, 19 Uhr

Zu den verborgenen Schätzen des Kurpfälzischen Museums zählt eine umfangreiche Sammlung von Werken des weitgereisten Heidelberger Malers Carl Happel (1819–1914). Anlässlich seines 200. Geburtstags widmet ihm das Museum einen Gesprächsabend vor Originalen mit dem Rechtsgelehrten und Kunstsammler Erik Jayme, der jüngst einen „Mandolinenspieler“, wohl aus Happels Zeit in Rom, erwerben konnte. 

Im Dialog nähern sich Prof. Jayme, Prof. Hepp und Dr. Hirschfelder Happels vielfältigem Werk: Es erinnert einerseits an die biedermeierliche Bildwelt Carl Spitzwegs, andererseits überrascht Happel immer wieder durch die Modernität seiner realistischen Wirklichkeitserfassung, die an Wilhelm Leibl und seinen Kreis denken lässt. Neben dem italienischen „Mandolinenspieler“ stellen die Diskutierenden weitere Werke mit Motiven aus Italien vor, wo sich Happel 1869/70 mehrfach aufhielt. Daneben werden atmosphärische Landschafts- und Genrebilder aus der heimatlichen Umgebung des Malers gezeigt.

Vorgestellt von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erik Jayme, Museumsdirektor Prof. Dr. Frieder Hepp und Dr. Dagmar Hirschfelder, Leiterin der Abteilung Gemälde und Graphik

Kurpfälzisches Museum, Großer Salon, Hauptstr. 97, 69117 Heidelberg, Eintritt 3 Euro

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